Musterreport · Auszug · Lite Version

So kann eine Lite-Version-Auswertung für ein Unternehmen aussehen.

Dieses Beispiel zeigt anhand der fiktiven Muster Maschinenbau GmbH, welche Struktur, welchen Nutzwert und welche nächsten Schritte die Lite Version erzeugt. Es ist ein Auszug - die vollständige Lite Version enthält zusätzlich bearbeitbare Dateien, Vorlagen und Anlagen.

Fiktive Firma

Muster Maschinenbau GmbH

62/100

Status: erste Struktur vorhanden, aber wesentliche Nachweise, Anbieterinformationen und KI-Kompetenzdokumentation fehlen noch.

Was der Musterreport sofort sichtbar macht

  • Welche KI-Use-Cases überhaupt bekannt sind
  • Wo personenbezogene Daten, Kundendaten oder Betriebsinformationen betroffen sein könnten
  • Welche Anbieterinformationen fehlen
  • Ob KI-Kompetenzmaßnahmen dokumentiert sind
  • Welche Fragen später mit Anwalt, Datenschutz oder Compliance geklärt werden sollten
  • Welche ersten Maßnahmen innerhalb von 30, 60 und 90 Tagen sinnvoll sind
4KI-Use-Cases
7offene Nachweise
9Prüffelder
Ausgangslage

Vor der Lite Version: KI wird genutzt, aber nicht zentral geordnet.

Die Muster Maschinenbau GmbH nutzt generative KI für Vertriebstexte, Servicezusammenfassungen, technische Dokumentation und interne Recherche. Einzelne Teams arbeiten bereits produktiv mit KI-Tools. Gleichzeitig fehlen ein zentrales KI-Systemverzeichnis, ein einheitlicher Anbieterüberblick und dokumentierte KI-Kompetenzmaßnahmen.

Genau an dieser Stelle setzt die Lite Version an: Sie schafft keine rechtliche Endbewertung, sondern eine erste belastbare Arbeitsstruktur.

Das Unternehmen erhält

  • eine erste KI-Systemübersicht
  • einen Readiness Score
  • eine Liste fehlender Angaben
  • eine Nachweismatrix
  • einen Lieferantenfragebogen
  • eine KI-Kompetenz-Dokumentationsvorlage
  • einen 30/60/90-Tage-Plan
  • Fragen für Anwalt, Datenschutz und Compliance
Beispielfragen

Welche Fragen im Lite-Prozess gestellt werden

Die Lite Version fragt keine vertraulichen Dokumente ab. Sie strukturiert zunächst die Basisinformationen, die häufig in Unternehmen verteilt oder gar nicht dokumentiert sind.

  • Welche KI-Tools werden aktuell in welchen Abteilungen genutzt?
  • Werden personenbezogene Daten, Kundendaten oder interne Betriebsinformationen eingegeben?
  • Gibt es bereits eine KI-Richtlinie oder Nutzungsregeln?
  • Gibt es eine verantwortliche Person für KI-Governance?
  • Gibt es Schulungs- oder Sensibilisierungsnachweise zur KI-Nutzung?
  • Werden externe KI-Anbieter eingesetzt?
  • Gibt es HR-, Recruiting-, Bewertungs-, Sicherheits- oder Produktbezüge?
  • Werden Entscheidungen automatisiert vorbereitet oder getroffen?
  • Gibt es menschliche Kontrolle?
  • Welche Anbieterinformationen liegen bereits vor?
  • Welche Nachweise fehlen?
  • Welche Fragen sollen später mit Anwalt, Datenschutz oder Compliance geklärt werden?
Beispielhafte KI-Systemübersicht

Aus verstreuten Tools wird ein erstes KI-Systemverzeichnis Light.

Die Tabelle zeigt beispielhaft, wie die Lite Version KI-Nutzung sortiert. Die vollständige Kundenversion enthält zusätzlich exportierbare Arbeitsdaten.

KI-NutzungAbteilungDatenbezugKontrolleOffener Punkt
Textgenerierung für VertriebSalesKunden- und Produktinformationen möglichmenschliche FreigabeKI-Nutzungsregel fehlt
Service-Ticket-ZusammenfassungKundenservicepersonenbezogene Daten möglichteilweise PrüfungAnbieterinformationen fehlen
Technische DokumentationshilfeEngineeringinterne BetriebsinformationenFachprüfungVertraulichkeitsregel prüfen
Interne Recherche mit KIManagement / Assistenzgemischte interne Datennicht einheitlichSchulung und Logging klären

Reifegradprofil der Musterfirma

Der Score ist keine Rechtsbewertung. Er zeigt, wie gut die Grundlagen für eine spätere Prüfung vorbereitet sind.

Readiness Score62/100erste Struktur, aber Nachweise und Anbieterinformationen fehlen

KI-Inventar

KI-Kompetenz

Governance

Datenschutzbezug

Anbieterinformationen

Nachweise

Offene Nachweise im Beispiel

  • zentrales KI-Systemverzeichnis
  • interne KI-Richtlinie oder Nutzungsregeln
  • AI-Literacy-/KI-Kompetenznachweise
  • Anbieterinformationen zu Datenverarbeitung und Training
  • Verantwortliche Person oder Funktion für KI-Governance
  • Prozess für Freigabe, Kontrolle und Vorfälle
  • Dokumentation der menschlichen Kontrolle
Lieferantenfragebogen

Was bei KI-Anbietern abgefragt werden sollte

Viele Unternehmen nutzen externe KI-Tools. Die Lite Version enthält deshalb Fragen, die an Anbieter, SaaS-Dienstleister oder Modellbetreiber gerichtet werden können.

Abgefragt werden zum Beispiel

  • Datenverarbeitung
  • Trainingsnutzung
  • Speicherorte
  • Sicherheitsunterlagen
  • technische Dokumentation
  • Ansprechpartner
  • Modellinformationen
  • Rollen im AI-Act-Kontext
Nachweismatrix

Der Musterreport zeigt nicht nur Probleme, sondern konkrete Nachforderungen.

Nachweis / InformationStatus im BeispielWarum relevant?Nächster Schritt
KI-SystemverzeichnisfehltGrundlage für Rollen-, Risiko- und DatenprüfungKI-Systeme in Light-Vorlage erfassen
KI-Kompetenznachweisnicht dokumentiertArtikel-4-nahe Vorbereitung und interne Sensibilisierung30-Minuten-Unterweisung starten
Anbieterinformationenteilweise unklarDaten, Training, Sicherheit und VerantwortlichkeitenLieferantenfragebogen versenden
KI-Richtlinienicht vorhandenNutzungsregeln, Freigaben und GrenzenBasisregeln intern abstimmen
menschliche Kontrolleteilweise vorhandenWichtig bei KI-gestützten ArbeitsprozessenKontrollpunkte dokumentieren

Fragen für Anwalt, Datenschutz und Compliance

Die Lite Version hilft, spätere Fachgespräche vorzubereiten. Im Musterreport entstehen zum Beispiel folgende Prüffragen:

  • Welche KI-Systeme müssen zuerst vertieft geprüft werden?
  • Welche Rolle nimmt das Unternehmen je System ein: Anbieter, Betreiber oder beides?
  • Welche Daten dürfen Mitarbeitende in externe KI-Tools eingeben?
  • Welche Transparenz- oder Informationspflichten könnten relevant werden?
  • Welche Anbieterinformationen sind für eine spätere Prüfung unverzichtbar?
  • Gibt es Hochrisiko-Indikatoren, die eine vertiefte Prüfung auslösen?

30/60/90-Tage-Plan

30 TageKI-Systeme sammeln, Verantwortliche benennen, Anbieterfragebogen versenden.
60 TageKI-Kompetenz-Unterweisung dokumentieren, KI-Richtlinie vorbereiten, Datenarten prüfen.
90 Tageoffene Nachweise schließen, Prioritäten setzen, Pro Version oder Fachberatung gezielt vorbereiten.

Der Musterreport ist nur ein Auszug.

Die vollständige Lite Version enthält zusätzlich PDF, DOCX, HTML-Arbeitsfassung, CSV-Listen, Quellenliste, Nachweisdokumente und Vorlagen. Sie zeigt bewusst genug, um den Nutzen zu verstehen, ohne die vollständige interne Methodik öffentlich freizugeben.